Es stand in der Waldeckischen Landeszeitung am 14. Juni  2004  Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Redaktion
 
Jugend entdeckt Nationalpark
Landeszeltlager der NAJU Hessen am Edersee 
Mehr als 200 Teilnehmer 

Von Nadja Zecher-Christ


 
 
ASEL-SÜD. „NAJU goes Nationalpark": So lautete das Motto des fünftägigen Landeszeltlagers der hessischen Naturschutzjugend im Albert-Schweitzer-Freizeitzentrum bei Asel-Süd am Edersee. 
 

Mächtig was los: Fast 200 Jugendliche aus ganz Hessen waren am Wochenende zum NAJU-Landeszeltlager an den Edersee gekommen  fotos: zecher-christ
 

Mit von der Partie waren 198 Kinder und Jugendliche und deren 47 Betreuer. Aus diesem Anlass waren am Fronleichnamstag Umweltminister Wilhelm Dietzel und der Vorsitzende des NABU Hessen, Prof. Dr. Rüdiger Wagner, angereist, um das Kinder- und Jugendcamp mit dem NABU-Kreisvorsitzenden Karl-Heinz Schneider zu eröffnen.
Staatsminister Wilhelm Dietzel bedankte sich für den Arbeitseinsatz der NAJU für den Kellerwald und wünschte den Jugendlichen vier schöne Tage. Prof. Dr. Wagner erklärte, dass der Nationalpark Kellerwald etwas ganz Besonderes sei und ein Urwald werden solle. Er appellierte an die Jugendlichen, sich aktiv an der Mitgestaltung des Kellerwaldes zu beteiligen.
Karl-Heinz Schneider bezeichnete dieses Lager als eines der schönsten Plätze in Waldeck-Frankenberg. Er bemerkte, dass noch einiges getan werden muss und erinnerte an die NABU-Sternwanderung, an der über 600 Leute teilnahmen mit einem zehn Meter großen Plakat mit der Parole „Nationalpark finde ich gut".
....Gute Stimmung bei ebenso gutem Wetter
Wie man sieht, kann Arbeit richtig Spaß machen.... Die NAJU bedankte sich bei Wilhelm Dietzel, Karl-Heinz Schneider und Prof. Dr. Rüdiger Wagner mit einem kleinen Präsent. Jeder bekam ein Maskottchen des Vereins überreicht, „Rudi Rotbein" einen kleinen Weißstorch. Anschließend lud das Küchenteam die Teilnehmer ins „Restaurant der Wiederkäuer" ein.
Die jungen Teilnehmer aus ganz Hessen unternahmen bei dem Zeltlager unter anderem Wildnisrallyes, bildeten naturkundliche Arbeitsgruppen und machten Ausflüge, um die Tiere und Pflanzen des Kellerwaldes kennen zu lernen.
Die jungen Naturschützer halfen auch den Nationalpark-Rangern bei der Einrichtung des Schutzgebietes. Im Mittelpunkt dabei stand der Ausbau eines Teilstücks des Urwaldsteiges. Die Jugendlichen räumten den Pfad frei und richteten ihn für Besucher her. Am Samstag gab es einen Geo-Tag der Artenvielfalt, am Nationalpark. Dabei sollten möglichst viele Tier- und Pflanzenarten bestimmt werden. Gefördert wurde die Aktion von der Stiftung Hessischer Naturschutz.

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